Josef Heimerl –

nicht nur ein verdientes Mitglied der Neustadter Alpenvereinssektion

Josef Heimerl ist vielen Neustadtern als Natur- und Wanderfreund in guter Erinnerung. Was Emil Rädlein, der „Coburger Wandersmann“, für Coburg war, war Josef Heimerl für Neustadt.

Nach der Vertreibung aus seiner Heimat fasste er in Neustadt Fuß und fand bei der Firma Siemens Arbeit. Seinen Ausgleich suchte er immer wieder bei Wanderungen in der Natur. So fand er Anschluss im Deutschen Alpenverein der Sektion Neustadt, wo er sich schon bald als Wanderführer betätigte und 1983 auch Mitglied wurde. Generationen wanderbegeisterter Neustadter zeigte er auf zahllosen Wandertouren in der näheren und weiteren Heimat die Schönheiten der Natur und ihrer Landschaften. Vor vielen Wanderungen unternahm er eine „Vorwanderung“, denn bei der Hauptwanderung sollte man sich tunlichst nicht verfehlen und auch die Wanderstrecke musste in etwa passen. Josef Heimerl hat auf diese Weise vielen Menschen in der Freizeit immer wieder schöne Stunden und Tage geschenkt. Aber auch außerhalb des Alpenvereins ließ es sich Josef Heimerl nicht nehmen, für Privatgruppen und vor allem für die Siemens-Pensionäre als Wanderführer zu fungieren.

Josef Heimerl hat sich zusätzlich um den Neustadter Hausberg verdient gemacht. Still und von der Öffentlichkeit unbemerkt sorgte er sich um die Unterhaltung vieler Wanderwege und Pfade in Neustadt, besonders aber auf dem Muppberg. Mancher Weg wäre wohl inzwischen zugewachsen, hätte er nicht immer wieder die Wege und Pfade freigeschnitten. Aufgrund seiner Liebe zum Muppberg war es auch naheliegend, dass er Mitglied (seit Mai 1974) der Bergfreunde 70 wurde und sich auch in dieser Vereinigung um die Muppbergverschönerung kümmerte.

Als Muppbergfreund war es selbstverständlich, dass er sich unter Gleichgesinnten beim „Mittwochsstammtisch“ der Arnoldhütte wiederfand. Auch hier half er immer wieder bei verschiedenen Arbeitseinsätzen im Bereich der Arnoldhütte mit.

Herr Josef Heimerl war aber auch ein musisch sehr veranlagter Mensch. Als begeisterter Sänger war er am 15. Februar 1947 bei der Gründung des Sängerkranzes „Eintracht“ mit dabei und war bis zu seinem Tod ein aktives und treues Mitglied. Er gehörte dem legendären „Schimmelquartett“ an, das in den 50er Jahren viele gesellige Veranstaltungen in Neustadt und darüber hinaus ausgestaltete. Von 1952 bis 1961 wirkte Josef Heimerl als 2. Singwart. Ab 1962 begleitete er über viele Jahre hinweg bei seinem Gesangverein das Amt des 1. Singwartes. In dieser Funktion hat Josef Heimerl kaum eine Singstunde versäumt. Bis zu seiner Erkrankung wirkte er im gemischten Chor des Sängerkranzes Eintracht mit. Dieser Chor hat über Jahrzehnte hinweg großartige Konzerte veranstaltet und damit das kulturelle Leben von Neustadt entscheidend mit geprägt.

Herr Josef Heimerl wurde während des Krieges schwer verwundet. Infolge dieser Verletzung stieß er auf den Versehrtensportverein Neustadt. Dort betätigte er sich seit 1972 als aktives Mitglied regelmäßig beim Schwimmen und Faustballspiel.

Josef Heimerl starb im Alter von 83 Jahren nach längerer Krankheit.

 

Josef Heimerl hier rechts im Bild

 

 

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